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Vom Perückenhersteller zum Dienstleister in der Friseurbranche
Das Unternehmen wird 1923 zum Zwecke der Haarveredlung und Perückenherstellung
unter dem Namen "Schneider, Pester & Co." (später ESPECO-
Produziert wird anfangs in den Kellerräumen eines Wohnhauses und später in einem ehemaligen Stickereigebäude des Ortes Wernesgrün.
Nach dem Zweiten Weltkrieg existiert der Betrieb unter sozialistischen Bedingungen weiter und wird von Arthur Pester, einem der Mitbegründer, als Komplementär geleitet.
1968 bis 1969 entsteht ein neues Produktionsgebäude -
der heutige Geschäftssitz in der Bergstraße 11 a.



Im Betrieb werden Straßen-
"Especo Haarkunst" Wernesgrün ist der einzige Betrieb seiner Art in der DDR.

1972 erfolgt die Zwangsverstaatlichung zum VEB Haarkunst. Zu Zeiten der DDR ist
der VEB Haarkunst der bedeutendste Produzent von Perücken und Haarteilen.
Ca. 100 Beschäftigte (davon ca. 50% in Heimarbeit) arbeiten derzeit im Unternehmen. Die Lieferzeit für Haararbeiten dauern bis zu einem Jahr. Im ersten Perückenstudio erfolgt die Abgabe von Perücken auf Rezept. Neben Perücken werden unter anderem auch Pinsel und Schallplattenreiniger hergestellt.


Mit der "Wende" im Jahr 1989 sollte das Ende der "Produktionsära" eingeläutet werden.
1990 stellt Jürgen Grieser, der Enkelsohn von Arthur Pester, Antrag auf Reprivatisierung, die bis zum Mai 1990 vollzogen ist. Nun gilt es, die neu gegründete "Haarkunst Wernesgrün GmbH" unter marktwirtschaftlichen Bedingungen zu etablieren.
Dies gelingt durch den Wandel zum Dienstleister in der Friseurbranche. Es wird mit dem Groß-


Im Jahr 1993 fällt der Startschuss für die Friseurschule der Haarkunst Wernesgrün.
1994 beginnt der erste Meistervorbereitungskurs an der MeisterAcademy.
Ein ehemaliges Produktionsgebäude für Pinsel wird von Familie Grieser größtenteils in Eigenleistung zum Gästehaus umgebaut, und ist im Juni 1995 bezugsfertig. Somit ist die Übernachtung für Schüler und Seminarteilnehmer gewährleistet.
Durch die unmittelbare Nähe zu den Schulungsräumen und die landschaftlich reizvolle ruhige Umgebung werden die Unterrichtsbedingungen ergänzt und der perfekte Rahmen für Weiterbildung und Qualifikation geschaffen.


Die Friseurschule erfährt ab 1995 einen sehr starken Aufschwung und wird neben dem Zweithaarbereich zum wichtigsten Standbein des Unternehmens. Im Jahr 1996 wird ein modernes Zweithaarstudio errichtet, sowie der Verwaltungs-
Nach wie vor wird in der Haarmanufaktur produziert, nur nicht mehr in Massen sondern nach den Wünschen der Kunden, zu denen in erster Linie Theater und Schauspielhäuser zählen.
Im Jahr 1998 startet neben der MeisterAcademy die JuniorAcademy, in der Friseurlehrlinge in Wernesgrün sowie in einem Ausbildungssalon in Gera in Intensivseminaren für den Friseurberuf fit gemacht werden.


2000 übernehmen Katja Böse (geb. Grieser -
Das Unternehmen präsentiert sich nun mit den Geschäftsfeldern:
Zweithaar
Friseurschule
Haarmanufaktur
Versandhandel von Zweithaarprodukten und Zubehör
Zweithaarstudio
MeisterAcademy -
Zweithaarseminare
nach wie vor eigene Herstellung von Haararbeiten, Anfertigung von Sonderwünschen, sowie Änderungs-
2010 startet der Umbau zum "Kompetenzzentrum für Haare"
mit 2 separaten Perückenstudios,
einem Spezialstudio für Toupets und Haarintegrationen
sowie einem La Biosthetique -
2011 wird die Haarkunst GmbH für die Geltungsbereiche
1. Zweithaar, Damen, Herren und Kinder
2. Friseurfachschule für Fort-
nach dem Qualtitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.